Radverkehrskonzept für den Landkreis Südwestpfalz vom Kreisausschuss beschlossen

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In seiner 32. Sitzung beschloss der Kreisausschusses Südwestpfalz am 30.10.2023 das von R+T erarbeitete Radverkehrskonzept für den Landkreis Südwestpfalz.

Bei der Erarbeitung der Radrouten waren folgende Aspekte von hoher Wichtigkeit. So waren:

  • durchgehende Radverbindungen zu schaffen, die nicht an kommunalen Grenzen Halt machen,
  • die Anschlüsse an angrenzende Kreise und Städte zu berücksichtigen,
  • nahezu alle Siedlungen im Kreis an das Radroutennetz anzubinden sowie
  • Alltags- und touristische Ziele sicher mit dem Rad erreichen zu können

Die intensive Erarbeitung des Radverkehrskonzepts erfolgte in Zusammenarbeit mit den einzelnen Orts- und Verbandsgemeinden sowie durch die Einbindung von Bürgern und Büreginnen durch eine Online-Umfrage und Bürgerkonferenzen in allen Verbandsgemeinden. Zusätzlich wurde auch die Fachöffentlichkeit durch eine Lenkungsgruppe und eine Regionalkonferenz eingebunden.

Das nun vorgeschlagene finale Streckennetz hat eine Länge von rund 850 km und beinhaltet nahezu ebenso viele einzelne Maßnahmen. Diese reichen von der Änderung einzelner Verkehrszeichen über das Markieren von Schutzstreifen oder die Schaffung von sicheren Querungsstellen bis hin zur Trassierung komplett neuer Streckenabschnitte. Dabei sind die vorgeschlagenen Maßnahmen nach Dringlichkeit priorisiert und in einen Planungshorizont (kurzfristig, mittelfristig sowie langfristig) eingepasst.

R+T berät Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen (HMWEVW)

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Quelle: ivm GmbH

R+T ist im Programm zum betrieblichen Mobilitätsmanagement „Besser zur Arbeit“ als Berater für das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen tätig und hat im Juli 2023 einen passgenauen Mobilitätsplan für die Behörde erstellt.

Das Beratungsprogramm unterstützt Arbeitgeber bei der Entwicklung und Umsetzung eines individuell zugeschnittenen Mobilitätsplans durch fundierte Analysen (Standortanalyse, Wohnstandortanalyse, Beschäftigtenbefragung), individuelle Coachings und themenspezifische Workshops. Die Mobilitätspläne enthalten in der Regel Maßnahmen aus den Handlungsfeldern ÖV-Förderung, Rad- und Fußverkehrsförderung, Pkw-Nutzung, Dienstmobilität, Information/ Kommunikation/ Motivation/ Beratung und Organisation. Ziel ist eine nachhaltige Mobilität von Beschäftigten, Kunden und Besucher:innen zu unterstützen sowie grundsätzlich eine effiziente, umwelt- und sozialverträgliche Mobilität in der Region zu fördern.

Die ivm GmbH (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain) bietet mit dem Programm „Besser zur Arbeit“ (vormals „südhessen effizient mobil“) seit 2010 öffentlichen Arbeitgebern und Unternehmen Unterstützung und Beratung bei der Erarbeitung passgenauer Mobilitätspläne an. Das Programm wird gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt am Main und der Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH (RMV) umgesetzt.

https://effizient.ivm-rheinmain.de/

Deutschlandticket – R+T ist dabei

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Bildquelle: Transdev Vertrieb GmbH

Im Rahmen des Deutschlandtickets stellt R+T seit Juli 2023 all seinen Mitarbeiter:innen entgeltfrei das JobTicket Deutschland zur Verfügung. Das Jobticket führt somit zu einer erheblichen Reduzierung der Mobilitätskosten der Mitarbeiter:innen.

Im Sinne der Förderung einer nachhaltigen Mobilität trägt R+T durch dieses Angebot zudem zur Verkehrswende bei und engagiert sich für den Klima- und Umweltschutz.

Ausstellungseröffnung Rahmenplan Flensburg Hafen-Ost

Die Ausstellung zum Rahmenplan Flensburg Hafen-Ost kann vom 16.02. bis 19.03.2023 im Robbe & Berking Museum in Flensburg besucht werden.

Mehr als anderthalb Jahre wurde seit August 2021 der städtebauliche Rahmenplan erarbeitet. Die Projektbearbeitung erfolgte in einem interdisziplinären Planungsteam mit Cityförster architecture + urbanism PartGmbB und Urban Catalyst GmbH unter enger Zusammenarbeit mit der Stadt Flensburg, zahlreicher Flensburger*innen und lokalen Akteuren. Das Büro Gruppe F hat zusammen mit Gehl das Beteiligungsverfahren begleitet.

Auf dem Sanierungsgebiet soll neuer und bezahlbarer Wohnraum entstehen. Es sollen aber auch weiterhin Flächen, insbesondere für maritimes Gewerbe, Freiflächen und eine durchgehende Uferpromenade entstehen. Im Ergebnis entstand das Syntheseszenario und Leitbild des Rahmenplans: „Hafenband PLUS: maritim. grün. gemeinschaftlich.“

Mobilitätsstation

Beispielhafte Mobilitätsstation

Die R+T Verkehrsplanung GmbH war für die Beratung hinsichtlich sämtlicher Mobilitätsthemen verantwortlich. Ziel ist ein möglichst autoarmes Quartier mit Priorisierung des Fuß- und Radverkehrs. Straßenräume dienen vorwiegend als Aufenthalts- und Begegnungsflächen. Ruhender Kfz-Verkehr soll in Mobilitätsstationen gebündelt werden, in welchen auch weitere Mobilitätsangebote und öffentliche Zusatzeinrichtungen zu finden sind.

Darüber hinaus sollen je Wohneinheit 2-4 Radabstellanlagen angeboten werden. Hingegen sollen lediglich 0,4 Pkw-Stellplätze je Wohneinheit errichtet werden. Die Nutzung des ÖPNVs soll mit gut erreichbaren Haltestellen und einem 7,5 Minuten Takt attraktiv gestaltet werden. Es sollen den Bewohnenden und Besuchenden leicht gemacht werden, andere Verkehrsmittel als den eigenen Pkw zu benutzen.

Online-Umfrage zum Radverkehrskonzept Landkreis Südwestpfalz erfolgreich abgeschlossen

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Im Rahmen der Erstellung des Radverkehrskonzeptes für den Landkreis Südwestpfalz wurde von November 2022 bis Januar 2023 eine kartengestützte Online-Beteiligung durchgeführt.

Mindestens 500 Teilnehmende wurden angestrebt, am Ende haben fast 700 Personen ihren Input gegeben. Die Hinweise und Karteneinträge werden nun von der R+T Verkehrsplanung GmbH geprüft und in die Erstellung des kreisweiten Konzepts eingehen. Dabei konnten aber auch schon direkte Erkenntnisse gewonnen werden, bspw. welcher Art die vorgeschlagenen Verbesserungs-Maßnahmen sein sollen. Denn so wünschen sich u.a. mehr als 90% der Teilnehmenden eine Radverkehrsführung, die vom Kfz-Verkehr getrennt ist.

Screenshot Online-Befragung

Screenshot aus der Online-Befragung

Ausführlicher über die erfolgte Online-Beteiligung berichtet die Pressemitteilung des Landkreises.

Verkehrsentwicklungsplan 2035 Heidenheim an der Brenz wurde einstimmig beschlossen

Heidenheim quer

In seiner Sitzung am 27.09.2022 hat der Gemeinderat von Heidenheim den Verkehrsentwicklungsplan 2035 Heidenheim an der Brenz einstimmig beschlossen.

Beginnend mit Erhebungen im Jahr 2019 und durch die Covid-19-Pandemie etwas verlangsamt, hat die R+T Verkehrsplanung GmbH in den letzten drei Jahren den Verkehrsentwicklungsplan 2035 erarbeitet. Dieser umfasst nicht nur den motorisierten Verkehr, sondern auch die Aspekte der Fußverkehrs, Radverkehrs, Öffentlichen Personennahverkehrs, ruhenden Verkehrs sowie des Mobilitätverbundes. Diese Bereiche wurden analysiert und dabei die Stärken und Schwächen aufgezeigt. Nach einer Definition eines Leitbildes und verschiedener Zielen, wurden verschiedene Szenarien entwickelt und Planfälle berechnet. Am Ende wurden ein Katalog mit etwa 50 Maßnahmen entwickelt, um eine umweltfreundliche und nachhaltige Mobilität zu fördern.

Weiden in der Oberpfalz beschließt Mobilitätskonzept

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© Piktogramme Panthermedia / ashrasfraoui / Alexynder

Der Stadtrat von Weiden hat in seiner Sitzung am 26.09.2022 das Mobilitätskonzept Weiden i.d.OPf. beschlossen.

Die R+T Verkehrsplanung GmbH hat in den letzten drei Jahren in enger Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Weiden ein ganzheitliches Konzept erarbeitet, welches die umweltfreundliche und nachhaltige Mobilität fördern soll. Hierbei wurden das gesamte Stadtgebiet, alle Verkehrsmittel, der Umsetzungsprozess sowie Aussagen zur CO2-Reduzierung einbezogen.

Das Mobilitätskonzept sollte sozialverträglich sein und die verschiedensten Mobilitätsbedürfnisse berücksichtigen. Eine Beteiligung der maßgeblichen Akteure sowie der Öffentlichkeit waren daher wichtige Bestandteile des Planungsprozesses.

Weitergehende Informationen finden Sie auf der Website der Stadt Weiden.

Dialogplattform für länderübergreifenden Radschnellweg

Dialogplattform

Screenshot der Dialogplattform

Die beiden Darmstädter Unternehmen wer denkt was GmbH sowie R+T Verkehrsplanung GmbH haben im Auftrag des Verbandes Region Rhein-Neckar eine Dialogplattform für den länderübergreifen Radschnellweg von Mannheim über Viernheim nach Weinheim gestartet. Nach Erstellung der Machbarkeitsstudie 2019 und dem Letter-of-Intent zur gemeinsamen Entwicklung der Trasse sollen nun die Planungen konkreter und die Öffentlichkeit einbezogen werden.

Das Rhein-Neckar-Fernsehen hat dazu auch einen informativen Beitrag gesendet, den Sie sich über folgenden Link anschauen können.

„Langer Atem lohnt sich“

Wir haben uns sehr gefreut, in der Darmstädter Tageszeitung (Darmstädter Echo) einen Artikel lesen zu können, der retrospektiv unsere Arbeit unter die Lupe nimmt und nach drei Jahren ein positives Fazit zieht. Es wird sogar das Gedankenspiel unternommen, ob unser Entwurf für den Emanuel-Merck-Platz auch als Blaupause für weitere Straßen dienen könnte.

Wir waren überzeugt davon, dass die jahrzehntelang vorhandenen vier Fahrstreifen auf der Frankfurter Straße nicht (mehr) erforderlich sind. Unsere Überzeugung haben wir auch verkehrstechnisch nachweisen können, dennoch mussten viele Widerstände aus dem Weg geräumt werden und Entrüstungs-Stürme ausgehalten werden. Es ist daher an der Zeit, sowohl der Stadt als auch der Firma Merck zu danken, die als unsere Partner die städtebauliche und verkehrsplanerische Idee mitgetragen und umgesetzt haben. Wir sehen die gelungene Gestaltung als einen kleinen Baustein für die Verkehrswende.

Somit zeigt sich, dass unsere Arbeit nicht nur von Fachleuten positiv bewertet wurde, sondern auch von denen, für die wir arbeiten: den in den Städten lebenden und arbeitenden Menschen.

Durch das Anklicken des folgenden Bildes können Sie diesen informativen Artikel auch lesen:

Langer Atem lohnt sich
Langer Atem lohnt sich – Echo-Artikel vom 4.8.2021

Modellquartier Neckarbogen in Heilbronn erhält Auszeichnung beim Deutschen Städtebaupreis 2020

Für die Bundesgartenschau 2019 in Heilbronn wurde der Stadtteil Neckarbogen als Musterquartier für Ökologie, Freianlagen, Städtebau und Verkehr entwickelt. Die Machleidt GmbH hat in Kooperation mit sinai Landschaftsarchitekten, Kaden + Klingbeil, p.a. performative architektur und R+T Verkehrsplanung den Rahmenplan für den Neckarbogen fortgeschrieben.

Ziel war es dabei, mit dem neuen Modellquartier Neckarbogen ein vitales und modellhaftes neues Stück Stadt mit über 3.000 Einwohnern entstehen zu lassen. Nach der BUGA 2019 sind inzwischen auch weitere Meilensteine geschafft, wie der Baubeginn für die Fußgängerbrücke, die das neue Quartier unmittelbar und autofrei an den Hauptbahnhof anbindet.

Das Projekt wurde beim Deutschen Städtebaupreis 2020 eingereicht. Insgesamt hatten sich 86 Projekte beworben, 35 kamen in die engere Auswahl und 10 wurden für den Deutschen Städtebaupreis nominiert.

Am 23. April 2021 wurde der Preisträger bekannt gegeben. Gewonnen hat den deutschen Städtebaupreis 2020 das „Quartier am ehemaligen Blumengroßmarkt“ in Berlin. Unser Projekt „Heilbronn – Neckarbogen“ hat eine der vier Auszeichnungen erhalten und somit den zweiten Platz gemacht. Auszeichnungen gingen neben Heilbronn auch an Bremen, Regensburg und Tirschenreuth.

Der Heilbronner Oberbürgermeister Harry Mergel freute sich nach der Preisverleihung: „Allein die Nominierung war schon ein Ritterschlag für unsere Stadt und alle an der Entwicklung des Quartiers Beteiligten. Eine Auszeichnung zu erhalten freut uns außerordentlich und macht uns stolz“

Das Jury-Urteil: Nicht nur die Mischung der Funktionen, sondern auch die Forderung nach Innovation in den Themen der sozialen Quartiersentwicklung, der Nachhaltigkeit und Ökologie führten zu interessanten, beispielhaften und architektonisch gelungenen Bausteinen.

Heilbronn Neckarbogen